Church meets Synagogue

Church meets Synagogue

Seit vielen Jahrhunderten hoffen die Menschen auf Begegnung und Verständigung der Religionen, sehnen sich nach Überwindung des Trennenden. Auch die Musik kann ihren Beitrag hierzu leisten, denn sie wirkt auf die Seele und Herzen der Menschen. Christen, Juden und Moslems weinen, lachen, singen und tanzen zur Musik.
Gemeinsam mit dem Organisten Hans-Joachim Dumeier und dem Perkussionisten Riad Kheder aus Bagdad hat Irith Gabriely ein Programm erarbeitet, in dem Klassik, Werke jüdischer Komponisten, Klezmer und orientalische Klänge sich verbinden und auf diese Weise einen musikalischen Dialog der drei großen Weltreligionen entstehen lässt.



GABRIELY & PRZYSTANIAK

Hans-Joachim Dumeier

Hans-Joachim Dumeier, in Kassel geboren, studierte in Herford und Detmold Kirchenmusik sowie am Konservatorium in Straßburg Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert als Organist in vielen Ländern Europas sowie in den USA. Neben der künstlerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des "Center of Jewish Culture and Creativity", Los Angeles für Westeuropa.



GABRIELY & PRZYSTANIAK

Riad Kheder

Riad Kheder, in Bagdad geboren, verbindet in seinen Kompositionen orientalische und europäische Stilelemente mit afrikanischen Rhythmen bis hin zum Jazz und Klassik. Seine Musik ist ein Transfer zwischen den Weltkulturen, die er seit 1990 in verschiedenen Formationen und als Solomusiker zur heutigen Ausdrucksform entwickelt hat. Es gelingt ihm, in seinem musikalischen Schaffen kaum zu Vereinbarendes so miteinander zu verbinden, dass Klangwelten entstehen wie sie zuvor noch nicht auf Riqq (Tamburin), Bandir (Rahmentrommel), Darabukka (Bechertrommel) der Oud, der arabischen Laute, zu hören waren.